Entstehen Golfmuseum

Der Ursprung für das Nederlands Golfmuseum wurde in Dezember 2015 gelegt. Anlaß dazu war eine Ansprache von Gerard Jol, der Architekt des Golfplatzes auf Landgoed Bleijenbeek, und ein Symposium über Golfgeschichte mit Professor Heiner Gillmeister und Robin Bargmann.

Dies führte John Ott, ein Freund der Familie Vink, zu Pieter van Afferden, Humanist und Griechisch- und Lateinlehrer aus dem frühen sechzehnten Jahrhundert. 1545 verfasste er das Unterrichtsheft Tyrocineum linguae Latinae (Lateinisch für Anfänger) und fügte ein Kapitel über Ballspiele hinzu, worin Golfregeln beschrieben werden, die überraschenderweise unseren heutigen Grundregeln entsprechen.

Es gab noch kein Niederländisches Golfmuseum, aber es musste eines geben und Afferden schien ein logischer Ort dafür zu sein. Johns Vorliebe für Geschichte und seine Gespräche mit Vater und Sohn Vink vom Golfbaan Landgoed Bleijenbeek bildeten einen fruchtbaren Boden für seine Museumsidee.

Nachdem auch Fred Vrijmoed spontan auf seine werbende Begeisterung reagiert hatte, führte natürlich eines zum anderen

 “bevor man es merkt, baut man ein Museum mit einem Haufen begeisterter Leute auf.”

 Nach einer Tragezeit von wenigen Monaten kam das Museum am 22. April 2016 vollkommen gesund zur Welt, wo es zahlreiche bewundernde Blicke auf sich zog. Aus diesem Tag wurde ein großes Fest, das von nun an jährlich mit einem großen Hickory-Turnier gefeiert wird. Dies ist auch die Eröffnung der Hickory-Saison.

John Ott und Ferd Vrijmoed bildeten von Anfang an den Vorstand des Niederländischen Golfmuseums. Ist es Zufall, dass beide Rentner sind? Das sind doch Leute, die bekanntlich viel Zeit haben? Nun, erstens gibt es solche Zufälle nicht und zweitens ist die Herausforderung einfach unwiderstehlich.

Trotz präventiver Betreuung durch beide Elternteile wird der Kleine wohl einigen Kinderkrankheiten nicht entgehen können und schon bald beginnt die Pubertät mit all ihren Wachstumschmerzen. Dann beginnt der Weg zum Erwachsenwerden, das unter optimaler Anleitung von fachkundigen Lehrern und Betreuern stattfindet.

Diese Wachstumschmerzen sind nun mit den Möglichkeiten des Internets angekommen. Deshalb wurde der Vorstand 2020 um Vorstandsmitglied Jacques Schuiling erweitert. Er konzentriert sich auf die Digitalisierung der Sammlung, der Website und der Audiotour. Dann ist es nicht nur attraktiv, das Museum zu besuchen, sondern gibt es auch die Möglichkeit, es digital ansehen zu können.